Ich muss gestehen, ich war die letzten Wochen ein bisschen durch den Wind und der Juli ist, auch blogmässig, nur so an mir vorbei geflogen.
Das ganze lag teils daran, dass sich mein Körper nicht so ganz an die Sommerarbeitszeit (von 7:00 bis 15:00) anpassen wollte, – ich war ständig müde und lief durch die Gegend wie ein Zombie, eine Stunde Schlaf mehr oder weniger macht einen grossen Unterschied! – und teils daran, dass ich bei meinem Romanprojekt in einer Sackgasse/Sumpf/tiefen Morast steckte und sich alle meine Gedanken auf Tania und Daniel konzentrierten, – na ja, Gedanken ist wohl etwas übertrieben, es war wohl eher ein ziemlich unproduktiver geistiger Leerlauf.

Aber heute ist zum ersten mal wieder ein Montag an dem ich fähig wäre, mich produktiv meinen Brötchenjob zu widmen (wenn ich denn wollte…) . An diesem Wochenende habe ich Tania und Daniel nämlich endlich aus der Sackgasse befreit, ein paar neue Strassen gebaut, Verbindungsknoten und –stellen geschaffen und endlich hat das ganze wieder Struktur. Ich sehe nicht nur ein Licht am Ende des Tunnels, sondern kann zufrieden über einem ganzen Elektrizitätznetzwerk schweben.

Ich bin selbst verwundert, was inzwischen aus diesem Projekt geworden ist. D.h. ich muss gestehen, das Projekt, so wie ich das am Anfang gedacht hatte, existiert inzwischen nicht mehr. Deshalb sollte ich den dazugehörigen Blog auch löschen, denn ich werde keine neuen Teile mehr einstellen. Tut mir leid.

Das ganze ist nun nämlich erstaunlicherweise tatsächlich zu einem Roman geworden und hat sich doch sehr verändert. Ich hatte ja keine Ahnung was für Tiefen und Möglichkeiten hinter diesen oberflächlichen Skizzen steckten. Nun, jetzt steht jedenfalls die Geschichte, grösstenteils ist sie auch schon geschrieben, oder zumindest skizziert und es wäre doch gelacht, wenn ich bis Ende diesen Jahres nicht ein einigermassen ordentliches Manuskript auf die Beine stellen könnte.
Claude: Ich hoffe, damit ist auch deine Frage bzgl. einem etwaigen Veröffentlichungsversuch beantwortet.

Ich weiss, ich schulde euch auch noch einen Reisebericht, aber ich habe es bis jetzt nicht einmal geschafft ein virtuelles Fotoalbum anzulegen. Manchmal muss man der Zeit Zeit geben.
Ach ja, ich bin nun seit letzter Woche auch 30. Vielleicht lag es u.a. auch daran. Diese Schwelle überschreitet man nicht unbedingt frohen Mutes, aber würdevoll, wie es sich gehört. :-)