So, nun hat es Chavez ja geschafft. Auf ewig wiederwählbar. Wetten, das nächste Referendum macht ihn zum König und Alleinherrscher? Freut euch, ihr Venezolaner, und geht schon mal nach Cuba zum Üben. Die Zeiten des „damedos“ sind nun ein für alle mal vorbei.
Für Chefe wird es auch langsam eng. Heute hat er den zweiten Busgeldbescheid innerhalb von 12 Monaten erhalten, bei dem ihm 6 Punkte von seinem Führerscheinkonto abgezogen werden. Schuld wie immer: Der Bleifuss auf dem Gaspedal. Wie das erste mal hat er die Punkte seiner Frau angehängt. Wenn er allerdings vor haben sollte, weiterhin auf der Strasse die Sau rauszulassen, sollte er sich für die nächste Geschwindigkeitsüberschreitung einen Plan B überlegen, denn nach Adam Riese ist das Punktekonto seiner lieben Gemahlen inzwischen so gut wie ausgeschöpft.
Erfreulich ist, dass für mich heute schon wieder Mittwoch ist und ich somit dem Montagsblues zumindest rechentechnisch ein Schnippchen schlagen kann. Ausserdem meinte einer meiner beiden Lieblingsingenieure (der Engländer mit den weissen Beinen), der zur Zeit auf Besuch bei uns weilt, dass sich jeder in unserem Werk in Deutschland schon immer auf meinen Kaffee freuen würde, wenn ein Besuch in Spanien anstünde.
„Your coffee is famous in Germany.“
Das fand ich dann doch sehr nett, obwohl mir selbst das Zeug, das ich da zusammenbraue, ganz einfach ungeniesbar scheuslich und herzrasend stark erscheint. Na ja, ich bin auch jemand der seinen Kaffee sehr sehr mild trinkt. (Wasser mit etwas Farbe
)
Februar 16, 2009 at 5:28
Bei uns würde man sich glatt freuen, wenn das Punktekonto nach unten ginge…:-)
Lieben Gruß
Kvelli
Februar 17, 2009 at 10:03
der hat sich ja auch die russen
ins land geholt, der traumtänzer.
die werden dort noch einen
sozialistischen
mittelamerikablock ausbilden …
viele punkte für cheffe
und eine chauffeuse….
Februar 17, 2009 at 10:50
@ Kvelli
da musste ich mich auch erst dran gewöhnen. Hier startet man mit 15 Punkten, und wenn man keine mehr hat, dann hat man ein Problem
@ m…t
Mir tun nur die Venezolaner leid, die kapieren, was der Typ mit ihrem Land anstellt…
Februar 17, 2009 at 12:58
azahar@
zuspät, zuspät …
ausländisches kapital
wird bereits ausser land gezogen.
es wird zu`m checkheftsozialismus`kommen.
eine diktatur.
Februar 17, 2009 at 3:25
@ m…t
ein Teil der Bevölkerung (er arme) findet es toll, dass Chavez Lebensmittel etc. verschenkt und auf ihrer Seite kämpft, aber leider sehen sie nicht was hinter dem Horizont liegt und was noch auf sie zukommen wird.
Kurios ist, dass anders als aus anderen südamerikanischen Ländern, aus Venezuela nicht die Armen sondern die „Reichen“ (der Mittelstand) nach Spanien auswandern, d.h. die Personen, die kapieren, was da vor sich geht und die inzwischen nicht nur um ihr Hab und Gut, sondern um ihr Leben fürchten.
Traurig nur, dass die Armen wenn das System (die Diktatur) mal voll steht, noch immer arm und noch unterdrückter sein werden als vorher.
Februar 23, 2009 at 9:43
Naja Merkel ist doch auch auf ewig wählbar?
Februar 24, 2009 at 10:45
@ Markus
Europäische Länder haben aber auch nicht diese fatalistische Neigung zu Staatsputschen und Militärregimen. Sollte es mal so weit kommen, dann wäre sicherlich auch hier die Einführung einer begrenzten Wiederwahl notwendig.